Was kostet ein
Immobiliengutachten?
Aktuelle Preise für 2025 — von der einfachen Marktpreisschätzung bis zum gerichtsfesten Sachverständigengutachten. Mit allen Einflussfaktoren erklärt.
Preise direkt vergleichenPreisübersicht 2025
Kosten nach Gutachtenart
Die Preise gelten für Wohnimmobilien in Deutschland (EFH/ETW, 80–150 m²). Größere Objekte, Gewerbeimmobilien und Eilaufträge können abweichen.
Kurzgutachten / Marktpreisschätzung
Verkaufsvorbereitung, erste Orientierung, Erbfolge intern
Kosten
500–1.500 €
Dauer
3–7 Tage
Gerichtsfest
Vollgutachten nach ImmoWertV
Bank, Finanzamt, Scheidung, Erbschaft
Kosten
1.500–3.500 €
Dauer
2–4 Wochen
Gerichtsfest
Gerichtsfestes Sachverständigengutachten
Gerichtsverfahren, Zugewinnausgleich, Nachlassgericht
Kosten
2.000–5.000 €
Dauer
3–6 Wochen
Gerichtsfest
Gewerbeimmobilien / Mehrfamilienhäuser
Investoren, Unternehmen, komplexe Objekte
Kosten
3.000–8.000 €
Dauer
4–8 Wochen
Gerichtsfest
Auf VADINO siehst du die konkreten Festpreise der einzelnen Gutachter, bevor du anfragst — inklusive Anfahrt und Servicegebühr. Kein Verhandeln.
Wovon hängt der Preis ab?
Diese Faktoren beeinflussen die Kosten
Wohnfläche und Objektgröße
Je größer das Objekt, desto mehr Arbeitsaufwand für den Gutachter. Ein EFH mit 120 m² kostet deutlich weniger als ein MFH mit 6 Einheiten.
Objekttyp
Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen sind am günstigsten. Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilien und Sonderimmobilien (Denkmäler, Garagen, Erbbaurecht) erhöhen den Preis.
Gutachtenart und Rechtswirkung
Ein gerichtsfestes Vollgutachten erfordert mehr Dokumentation und Haftungsübernahme als eine einfache Marktpreisschätzung — und kostet entsprechend mehr.
Region und Anfahrt
Gutachter in Ballungsräumen (Hamburg, Frankfurt, München) haben teils höhere Stundensätze. Anfahrtskosten werden oft separat berechnet.
Hintergrundinformation
Was du vor der Beauftragung wissen solltest
Die Kosten für ein Immobiliengutachten in Deutschland hängen vor allem von der Gutachtenart, der Objektgröße und der Region ab. Ein Kurzgutachten zur Marktpreisschätzung kostet typischerweise zwischen 500 und 1.500 Euro und eignet sich für Verkaufsvorbereitungen oder erste Orientierungen. Es ist jedoch nicht gerichtsfest und wird von Behörden oder Gerichten nicht als Beweismittel anerkannt.
Ein Vollgutachten nach ImmoWertV (Immobilienwertermittlungsverordnung) liegt je nach Objekt zwischen 1.500 und 3.500 Euro. Es ist rechtlich belastbar, wird von Banken, Finanzämtern und in Gerichtsverfahren anerkannt und enthält alle gesetzlich vorgeschriebenen Bewertungsverfahren (Sachwert-, Ertragswert- oder Vergleichswertverfahren).
Für komplexe Objekte wie Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeimmobilien können die Kosten auf 3.000–8.000 Euro steigen. Auf einem Marktplatz wie VADINO sind die Honorarvorstellungen der Gutachter vorab einsehbar — anders als bei einer Direktbeauftragung ohne Vergleichsmöglichkeit.
Ein häufig unterschätzter Faktor sind die Qualifikationsunterschiede: Nur öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige (ÖbVI) dürfen als Gerichtsgutachter auftreten. Für Scheidungsverfahren oder Erbstreitigkeiten ist diese Qualifikation unverzichtbar. Für Finanzierungszwecke reicht in vielen Fällen ein HypZert- oder DEKRA-zertifizierter Gutachter.
Häufige Fragen
Alles zu Kosten und Ablauf.
Was kostet ein Immobiliengutachten in Deutschland?
Die Kosten hängen von der Gutachtenart ab: Ein einfaches Kurzgutachten kostet 500–1.500 Euro, ein Vollgutachten nach ImmoWertV 1.500–3.500 Euro und ein gerichtsfestes Sachverständigengutachten 2.000–5.000 Euro. Für Gewerbeimmobilien und komplexe Objekte können Kosten von 3.000–8.000 Euro entstehen.
Was ist der Unterschied zwischen Kurzgutachten und Vollgutachten?
Ein Kurzgutachten (auch Marktpreisschätzung) gibt eine fundierte Einschätzung des Marktwerts — ist aber nicht gerichtsfest und nicht für Behörden geeignet. Ein Vollgutachten nach ImmoWertV (Immobilienwertermittlungsverordnung) ist rechtlich belastbar, wird von Banken, Finanzämtern und Gerichten anerkannt und enthält alle gesetzlich vorgeschriebenen Bewertungsverfahren.
Wann brauche ich ein Gutachten vom öffentlich bestellten Sachverständigen?
Für Scheidungsverfahren, Erbschaftstreitigkeiten und Gerichtsverfahren wird in der Regel ein Gutachten von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen (ÖbVI) verlangt. Dieser hat eine staatliche Zulassung durch die IHK oder Architektenkammer und darf als Gerichtsgutachter auftreten. Für reine Verkaufs- oder Finanzierungszwecke reicht häufig ein HypZert- oder DEKRA-zertifizierter Gutachter.
Kann ich die Gutachtenkosten von der Steuer absetzen?
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen: Bei vermietetem Immobilieneigentum können Gutachtenkosten als Werbungskosten abgesetzt werden. Bei Erbschaft- oder Schenkungsteuer-relevanten Gutachten können sie ebenfalls steuerlich relevant sein. Im Privatbereich (selbstgenutzte Immobilie) sind die Kosten in der Regel nicht absetzbar. Ein Steuerberater kann im Einzelfall die korrekte Einordnung vornehmen.
Wie lange dauert die Erstellung eines Immobiliengutachtens?
Ein Kurzgutachten ist in 3–7 Werktagen fertig. Ein Vollgutachten nach ImmoWertV dauert 2–4 Wochen — nach dem Ortstermin muss der Gutachter alle Unterlagen prüfen und das Gutachten schriftlich ausarbeiten. Bei komplexen Objekten oder gerichtlich beauftragten Gutachten können 4–8 Wochen anfallen.
Was kostet VADINO für Auftraggeber?
Für Auftraggeber (Kunden) entstehen keine zusätzlichen Kosten gegenüber dem Gutachterpreis — die VADINO-Servicegebühr ist im angezeigten Gesamtpreis bereits enthalten. Du siehst also vor der Buchung genau, was du zahlst.
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